Kartoffeln



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Meine Liebe zu Kartoffeln habe ich an dieser Stelle schon ein paar mal Kund getan. Aus verschiedenen, aktuellen Anlässen komme ich jetzt wieder auf das Thema Kartoffel zurück.

Nun beginnt wieder die Zeit, sich über den Anbau der Kartoffeln Gedanken zu machen. Wo pflanze ich die Kartoffeln dieses Jahr im Garten an? Welche Sorte(n) möchte ich anbauen? Der Boden muss entsprechend vorbereitet werden.

Ausserdem konnte ich mit Freunden, Bekannten und Nachbarn eine schöne ‘Kartoffel-Aktion’ durchführen. Über facebook habe ich erfahren dass ein Bauer in einem 20km entfernten Dorf auf einem riesigen Berg Kartoffeln sitzt. Diese Kartoffeln waren für die Gastronomie vorgesehen, die Restaurants konnten die Kartoffeln aber wegen dem Lockdown nicht abnehmen. So hat der Bauer die Kartoffeln in 7kg-Taschen für Privathaushalte angeboten. Nach einer kurzen Anfrage in meinem Umfeld konnte ich 198kg Kartoffeln bestellen und abholen. Die Aktion wurde so gut aufgenommen dass wir sie eventuell nochmals wiederholen möchten.   

                         Das ist natürlich nur ein Tropfen auf den heissen Stein, aber trotzdem lohnt es sich für jede einzelne Kartoffel die gegessen                                               und nicht weggeworfen wird.

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Ich habe noch ein paar interessante Fakten zur Kartoffel zusammengetragen:  

Die Kartoffel stammt aus ursprünglich aus Mexico, genauer dem Inkareich. Dort wurde sie ‘Papa’ genannt. Die Spanier lernten die Kartoffel in der ersten Hälfte des 16. Jahrhunderts bei den Inkas kennen und brachten sie mit dem Schiff nach Europa. In Europa war zuerst nicht allen Menschen klar, dass nur die unterirdischen Knollen der Kartoffel essbar und alle grünen Pflanzenteile ungeniessbar und giftig sind. Heute sind Kartoffeln aus der Schweizer Küche nicht mehr wegzudenken.   

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In Südamerika werden seit mehr als 6'000 Jahren Kartoffeln angebaut. In Peru wachsen Kartoffeln bis auf 4500 Meter über Meer.  

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Die Kartoffel ist sehr gesund. Eine Kartoffel enthält mehr Vitamin C als ein Apfel! Neben ihrem Vitamin-C-Gehalt ist auch der Anteil an Magnesium, Kalium und Eisen beachtlich. Magnesium ist u. a. für Nerven- und Muskelfunktionen im Körper wichtig, Kalium reguliert den Wasserhaushalt. Eisen ist für die Blutbildung unentbehrlich.  
Kartoffeln bestehen zu knapp 80 Prozent aus Wasser, enthalten nur wenig Fett und sind deshalb kalorienarm. Kartoffeln sättigen sehr gut, haben aber ca. fünf mal weniger Kalorien als Reis oder Teigwaren.    

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Kartoffel ist nicht gleich Kartoffel… Kartoffeln unterscheiden sich in Grösse, Farbe, Form und Geschmack. So gibt es sie in klein, gross, rund, oval, länglich, mit hellgelber, rosa, roter oder dunkelvioletter Schale. Manche Sorten sind vom Geschmack her eher neutral, andere schmecken leicht nussig. Bei unserer Familie ist die ‘Blaue St.Galler’ sehr beliebt. Sie ist wirklich sehr blau bis teilweise schon fast violett. Die Blaue St.Galler ist eigentlich eine alte Sorte die viele Jahre verschwunden war und jetzt wieder sehr beliebt wird.  

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Frisch und roh sind alle Kartoffeln fest und knackig. Die Knollen sind aber roh ungeniessbar. Beim Kochen entstehen Unterschiede: So gibt es «mehligkochende» und «festkochende» Kartoffeln. Ausschlaggebend ist der Stärkegehalt der Kartoffel. Je mehr Stärke die Knollen haben, desto leichter zerfallen sie bei der Zubereitung. Mehligkochende Kartoffeln werden oft für Pürees oder Suppen verwendet, für den herrlichen Kartoffelsalat sind festkochende Kartoffeln ideal.  

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Etwa 3 Wochen vor der Ernte wird das Kraut der Kartoffelpflanzen vernichtet. Auf diese Weise erhalten die Knollen eine feste Schale und können gut gelagert werden.  

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Die Süsskartoffel ist botanisch nicht verwandt mit der Kartoffel. Sie gehört zur Familie der Windengewächse, also nicht wie die Kartoffel zu den Nachtschattengewächsen. Sie wächst aber wie die Kartoffel als Knolle unter der Erde. Süsskartoffeln enthalten mehr Ballaststoffe als Kartoffeln. Allerdings sind Süsskartoffeln, wie der Name sagt, süsser: 100 Gramm enthalten 4,2 Gramm Zucker, während es bei den Kartoffeln nur 0,8 Gramm sind. Kartoffeln sind ausserdem reicher an Vitamin B.

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Die Kartoffel ist so vielseitig und fein. Esst Kartoffeln!

Herzlich   Stefanie   

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Zeig mir Deine Hände und ich sage Dir wie kalt es draussen ist!


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Wenn die Temperaturen sinken, leiden die Hände oft besonders. Andere Körperteile schützen wir besser vor Wind, Schnee und Kälte, ob mit Kleidung oder speziellen Cremes. Bei den Händen ist es aber oft anderst: sie sind immer im Einsatz, werden mehrmals täglich gewaschen, kommen mit allen möglichen Materialien in Berührung. Da tut ein bisschen Extrapflege ganz besonders gut.


Tägliche Pflege

Die Haut ist an den Händen sehr dünn und enthält nur wenige Talgdrüsen. Im Winter ist das fatal, denn ab acht Grad stellen diese Talgdrüsen langsam ihre Arbeit ein und produzieren kaum noch Fett, das die Haut geschmeidig halten könnte. Dieses Fett muss nun eine gute Handcreme liefern. Die Handcreme sollte fettreich sein, aber auch nicht ganz wasserfrei. Am bes­ten eignen sich Wasser-in-Öl-Emulsionen.  Diese W/O-Emulsionen sind reichhaltiger als normale Feuchtigkeitscremes und hinterlassen im besten Fall einen schützenden Film auf der Haut. Dieser Fettfilm sollte stetig erneuert werden. Denn nicht nur die Kälte draußen ist eine Herausforderung für die Hände. Drinnen läuft die Heizung, und die niedrige Luftfeuchtigkeit entzieht der Haut zusätzlich Feuchtigkeit. Häufig merkt man ja leider erst, dass es an der Zeit ist, sich die Hände einzucremen, wenn sich die Haut trocken und spröde anfühlt. Aber dann ist es ja eigentlich schon zu spät! Versuche also am besten, Dir eine regelmäßige Creme-Routine anzugewöhnen, damit Deine Hände gar nicht erst austrocknen. Jedes Händewaschen spült zudem Fette heraus, die sie dringend benötigt. Heißes Wasser verstärkt diesen Effekt.  Am besten also eine milde Seife und lauwar­mes Wasser benutzen.

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Handpeeling zur Pflege  

Was für den Körper gut ist, genießt auch die Haut der Hände: ein bis zweimal die Woche ein Peeling. Ob Du nun ein spezielles Hand-Peeling kaufst, ein pflegendes Körperpeeling verwendest oder Dir selbst ein Salzpeeling mit Öl, Milch oder Honig anrührst ist Geschmacksache, aber die Wirkung aber ist einfach toll! Die Hände werden schön soft und streichelzart. 

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Extra-Pflege

Deine Hände bekommen einfach nicht genug? Wenn die Hände besonders trocken oder gar gereizt sind kann eine Intensivkur über Nacht helfen. Die Hände dick eincremen, Baumwollhandschuhe drüberziehen und über Nacht einwirken lassen. Auch ein Handbad in lauwarmem Olivenöl nährt die empfindliche Haut der Hände. Nach dem Ölbad die Hände nicht mehr waschen, so dass das Olivenöl über Nacht wirken kann. So ein Olivenölbad ist auch eine prima Pflege für die Fingernägel und die Nagelhaut.                                                                                                                                                                                                                                                                                                                    Blog Hnde zarte Hndejpg

 


Handschuhe nicht vergessen!

Im Winter sind unsere Hände einer der exponiertesten Teile unseres Körpers. Der Rest ist in der Regel gut eingepackt, aber unser Gesicht und unsere Hände stehen der Kälte oft ungeschützt gegenüber. Früher habe ich selten Handschuhe getragen und wenn dann erst bei zweistelligen Minusgraden. Dann habe ich gelesen, dass man ab acht Grad (plus!) Handschuhe tragen soll, um die Hände zu schützen. Und glaub mir, es macht einen riesigen Unterschied! Und es ist wie bei vielen anderen Sachen auch: reine Gewohnheitssache!
Und dass Handschuhe sogar einen regelrechten hype auslösen können hat uns Bernie Sanders auf besonders 'grimmig-charmante' Art und Weise gezeigt. 

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Mit den passenden Handschuhen und einer guten  Pflege kannst Du den Winter hoffentlich so richtig geniessen!

 

Herzlich Stefanie

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Weihnachten 2020


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Was für ein Jahr hinter uns allen liegt! Situationen und Umstände die wir uns nie hätten vorstellen können. Ganz ehrlich: ich hätte auf viele der Erfahrungen und Umstände im vergangenen Jahr gut verzichten können. Und doch… ist es oft so, dass im Negativen auch irgendwo ein kleines bisschen Positives steckt. Sich auf diese kleinen positiven Elemente zu fokussieren, an neuen Erfahrungen zu wachsen und zurecht ein bisschen stolz sein auf gemeisterte Krisenmomente. Auch die kleinen, schönen Momente erkennen und würdigen. Wieder lernen, sich auch an einfacheren Sachen zu erfreuen und vieles, das einfach selbstverständlich war, wieder mehr zu schätzen. Spontane Hilfe, Unterstützung und Solidarität haben wieder einen höheren Stellenwert erhalten. Das sind positive Punkte die ich für mich persönlich aus diesem ungewöhnlichen, turbulenten Jahr mitnehme.

Gerne möchte ich Dich auch im kommenden Jahr zu Deiner vollen Zufriedenheit beraten und behandeln und Dir ein aufmerksamer Ansprechpartner rund ums Thema Gesundheit und Wohlbefinden sein. Dank Schutzkonzept sind viele Behandlungen auch weiterhin möglich.

Ich wünsche Dir ein schönes Fest mit viel Raum und Zeit zum Geniessen, Entspannen und Erholen.

Gesundheit, Glück und Freude sollen Dich begleiten und Dir ein spannendes, positives neues Jahr bescheren. Heb Sorg!


Von Herzen weihnachtliche Grüsse

Stefanie














Hol Deine kuscheligen Pullover und Jacken aus dem Winterschlaf, 

am 22. September 2020 beginnt der Herbst!


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Das Wort ‘Herbst’ hängt mit der Ernte zusammen. Im Althochdeutsch hiess der Herbst ‘Herbisto’, im Mittelhochdeutsch ‘Herbest’. Auch in anderen Sprachen weisen die Bedeutungen auf die Erntezeit hin, z.B. Latein ‘carpare’ (schneiden) oder Englisch ‘harvest’ (Ernte).

 

Astronomischer und meteorologischer Herbst

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Der astronomische Herbst beginnt auf der Nordhalbkugel am 22. oder 23. September und dauert bis 21. oder 22. Dezember. Auf der Südhalbkugel beginnt der Herbst am 20. oder 21. März und endet am 21. Juni.

Dem meteorologischen Herbst werden auf der Nordhalbkugel die Monate September, Oktober und November zugeteilt, auf der Südhalbkugel gehören die Monate März, April und Mai zum Herbst.



Tag und Nachtgleiche (Äquinoktium)

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Aus astronomischer Sicht markieren die beiden Tage jeweils den Zeitpunkt, an welchem die Sonne der Erd-Äquator von Süden nach Norden (März) oder von Norden nach Süden (September) überquert. Und da die Sonne dann eine gewisse Zeit genau senkrecht über dem Erd-Äquator steht, sind Tag und nacht gleich lang. Wenn die Sonne sich der nördlichen Erdhalbkugel zu- und der Südhalbkugel abwendet, beginnt bei uns das Frühjahr. Umgekehrt wird es in unseren Breitengraden Herbst, wenn sich die Sonne gen Südhalbkugel richtet.

 


Die bunten Blätter

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Die wunderschönen orangenen, roten und gelben Farbpigmente der Herbstblätter sind eigentlich das ganze Jahr über da – aber unter der Oberfläche. Mit dem abnehmenden Sonnenlicht und kühleren Temperaturen im Herbst fährt die Pflanze die Photosynthese zurück. Das Chlorophyll, das für die kräftige Grünfärbung sorgt, wird abgebaut und die gelben, roten und orangenen Farbtöne kommen zum Vorschein.

 


Love is in the air

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Eine Analyse der Facebook-Daten hat ergeben, dass im Herbst mehr Nutzer ihren Status von ‘single’ auf ‘in einer Beziehung’ ändern als im jährlichen Durchschnitt. Der Herbst ist also DIE Zeit für Lovebirds… ♥

 

 

Kürbis!!!

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Der Kürbis, vielleicht DAS Sinnbild des Herbstes, wächst auf 6 der 7 Kontinente (kein Kürbis in der Antarktis…). Das Wort Kürbis kommt vom griechischen Pepon, was so viel wie grosse Melone bedeutet. Der Kürbis stammt ursprünglich aus Mexiko, Südamerika und dem Süden der USA. Kolumbus brachte Kürbissamen nach Europa und so wurden auch hier schnell Kürbisse angebaut.

 


Nebel

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In der Übergangszeit heizt die Sonne die Erde tagsüber noch auf. Diese Wärme wird in der kühlen Nacht vom Boden wieder abgegeben. Wenn am Morgen die ersten Sonnenstrahlen einfallen ist der Boden soweit abgekühlt dass er kälter ist als die Luft. Die Luftschicht über dem Boden ist jetzt kälter als die darüber liegenden. Die kältere Luft kann Wasserdampf nicht gut aufnehmen, er kondensiert. So bilden sich kleine Wassertröpfchen die wir als Nebel wahrnehmen. Das Wort Nebel hat griechische und lateinische Wurzeln und bedeutet ‘Wolke’.

 

 

Movie – time

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Kein Film, der den Namen ‘Herbst’ im Titel hat, hat je einen Oscar gewonnen. Filme mit ‘Frühling’, ‘Sommer’ und ‘Winter’ haben alle Oscars gewonnen.

 


Melancholie

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Der Herbst wird, besonders in der Poesie, oft mit Melancholie assoziiert. All die schönen Seiten des Sommers sind vorbei, die Kälte des Winters wird spürbar. Der Himmel wird immer öfter grau, die Tage kürzer und viele Menschen ziehen sich zurück, physisch und mental. 

Kein Grund zum traurig sein. Geniessen wir die schönen Seiten vom Herbst mit den tollen Farben, feinen Genüssen, gemütlichen Stunden und einer feinen Tasse Tee. Der nächste Sommer kommt bestimmt!


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Ich wünsche Dir einen schönen, sonnigen Herbst!

Herzlich 

                    Stefanie

 






Insektenstiche



Sie ist einfach wunderschön: die warme Jahreszeit mit den sonnigen, langen Tagen, lauen Nächten und der Möglichkeit viel Zeit draussen zu verbringen. Weniger schön sind die Insektenstiche, die zum Sommer gehören, wie das Schwimmen, Grillieren und ein kühler Drink.



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Sie sind klein und gemein: blutsaugende Insekten haben gute Strategien entwickelt, um an das Objekt ihrer Begierde zu gelangen. Sie saugen in Sekundenschnelle das Blut aus ihrem Opfer. Nicht nur der lästige Juckreiz ist unangenehm. Bakterielle oder virale Infektionen können die Folge sein. 
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Der Stich eines Insekts, beispielsweise einer Mücke, Biene oder Wespe, hat in der Regel nur leichte Symptome zur Folge. Insektenstiche sind meistens harmlos, es können aber in einigen Fällen Krankheiten wie z.B. Malaria übertragen werden. Die meisten Stiche und Bisse verursachen ein leichtes Jucken, Brennen oder Stechen. Sie bilden sich meistens von selber zurück. Einfache Behandlungen mit Eisbeuteln oder beruhigenden Lotionen oder Gels lindern die Symptome. Einige Stiche können aber lebensbedrohliche allergische Reaktionen hervorrufen. Atemschwierigkeiten, Gesichtsschwellungen, Schwindel, Desorientiertheit und Quaddeln sind Symptome einer solchen Reaktion. Stiche, die eine schwere allergische Reaktion auslösen, erfordern unter Umständen eine Notfallversorgung.

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Warum werden wir gestochen?                                                                    

Viele Insekten und Parasiten brauchen proteinreiche Nahrung für ihre Nachkommen. Die Weibchen werden von einem Duftcocktail aus ausgeatmetem Kohlendioxid und dem Geruch menschlicher Haut angelockt, stechen mit ausgeklügelten Stechapparaten zu und saugen in Sekundenschnelle den begehrten Lebenssaft. Lästigen Jucken, unangenehme Quaddeln und auch bakterielle Infektionen können die Folge sein.

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Repellentien

Ein gutes Repellent (repellere = abwehren, vertreiben) sollte ein breites Wirkspektrum besitzen, lange wirken, weder Hautirritationen hervorrufen noch sonstige Nebenwirkungen haben.

Die Stoffe, die diesen Anforderungen am nächsten kommen und am wirksamsten sind, sind Produkte, die synthetisch hergestellte Wirkstoffe enthalten:

  •  Diethyltoluamid (DEET)
  •  Icaridin/ Bayrepel

Kurz gesagt: DEET für die Tropen und gegen Zecken, Bayrepel und Icaridin gegen Stechmücken in unseren Breiten.

Es ist nahe liegend, dass diese chemischen Bomben weder für die Umwelt noch für den Menschen wirklich gut sind. Je nach Bedarf und Einsatzgebiet gibt es auch Hilfe aus der Natur.

 

Kokosöl als natürlicher Mückenschutz

Ein gutes Bio-Kokosöl kann auf Reisen nicht nur als Körperpflegeöl und als natürliches Sonnenschutzmittel verwendet werden, sondern wirkt durch die enthaltene Laurinsäure auch gegen Insekten und Zecken.

Da ätherische Öle die abwehrende Wirkung von Kokosöl zusätzlich verstärken, kannst du dir ganz einfach dein eigenes Mückenschutzmittel herstellen, indem du

40gr Bio-Kokosöl mit 30 Tropfen ätherischem Öl vermischst und in einen kleinen Tiegel abfüllst. Zusätzlich 10 Tropfen Teebaum-Öl verstärkt die Wirkung. Meine aktuelle Mischung: 40gr. Bio-Kokosöl, 30 Tropfen ätherisches Öl (20 Tropfen Lavendel, 10 Tropfen Zitrone).

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Insektenvertreibende ätherische Öle:

  •  Zitronella
  •  Lavendel
  •  Eukalyptus 
  •  Lemongrass
  •  Patchouli
  •  Pfefferminze
  •  Rosengeranie
  •  Sandelholz
  •  Zimt
  •  Nelken

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Anti-Mücken-Spray

  • Eine saubere Sprühflasche mit 50ml Volumen
  • 20ml Alkohol mit mind. 40 Vol.% (Vodka oder Korn), oder Ethanol mit 70% Alkohol aus der Apotheke oder Drogerie
  • 30 Tropfen ätherische Öle deiner Wahl
  • 30mlDestilliertes Wasser oder abgekochtes Wasser zum Auffüllen der Flasche

Fülle den Alkohol und die ätherischen Öle deiner Wahl in die Sprühflasche und schüttle die Mischung. Danach fülle sie destilliertem oder abgekochten Wasser auf.
Anwendung: Vor Gebrauch immer schütteln. Bei Bedarf davon ein paar Sprüher auf die Handgelenke, Knöchel oder Kniekehlen auftragen. Die Wirkung hält ungefähr eine bis eineinhalb Stunden an. Daher regelmäßig wiederholen. Nicht in direkter Sonneneinstrahlung anwenden.

 

Und wenn Du doch gestochen wurdest: ein bewährtes Hausmittel gegen Insektenstiche ist das Kühlen. Es lindert die Entzündungsreaktion. Du kannst dafür zum Beispiel Kaltkompressen aus dem Tiefkühlfach oder einfach Eiswürfel benutzen. Dabei ist es wichtig, dass die eiskalten Kompressen keinen direkten Kontakt mit der Haut haben, weil es sonst zu Erfrierungen kommen kann. Wickle sie also in ein Hand- oder Küchentuch, bevor Du sie etwa zehn Minuten lang auf die Einstichstelle legst.

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Ein weiteres altbewährtes Hausmittel gegen die Symptome von Insektenstichen sind kalte Umschläge mit Essigwasser (ein Teil Essig auf zwei Teile Wasser). Sie wirken entzündungshemmend und lindern den Juckreiz.

Das einfache, natürliche Mittel, das bei unserer Familie am besten hilft ist Aloe Vera Gel. Ich habe immer ein Fläschchen reines Aloe Vera Gel im Kühlschrank. Auch die frische Aloe-Pflanze wirkt hervorragend. Einfach ein Blatt abschneiden und etwas vom Aloe-Gel rausdrücken. Den Rest des Blattes in Folie gewickelt im Kühlschrank aufbewahren.

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Und noch ein ganz einfacher Tipp für unterwegs: Ein Blatt Spitzwegerich zerreiben und den Brei auf den Stich geben. Spitzwegerich wächst fast überall und hilft auch prima gegen Brennnessel-Stiche.
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Ich wünsche dir einen schönen, sonnigen und unbeschwerten Sommer – möglichst ohne Insektenstiche!

 

Herzlich

                     Stefanie

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Schnee



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Während ich diesen Beitrag schreibe ist es draussen sonnig und frisch – aber Schnee sehe ich nur auf den Bergen in der Ferne.

                      Eigentlich bin ich ein absoluter Sommermensch und liebe die Wärme. Der Schnee und das damit verbundene Skifahren ist                                         DAS was mich durch den Winter bringt.

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Schnee sieht weiss aus, besteht aus Kristallen, schmeckt nach nichts und ist kalt. Das sind die Fakten, die wohl jeder über Schnee weiss. 

Aber es gibt noch mehr…

 

 

Schnee ist nicht wirklich weiss

                                               Schnee, der ja aus Eispartikeln besteht, ist eigentlich farblos. Schnee ist durchscheinend aber nicht transparent.                                                                        Das reflektierte Licht auf der facettierten Oberfläche lässt den Schnee weiss erscheinen.

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Und: Schnee sieht gar nicht immer weiss aus

Wenn die Schneemenge gross ist, scheint der Schnee oft bläulich. Mehrere Lagen Schnee bilden einen Filter der mehr rotes als blaues Licht filtert. Deshalb scheint der Schnee bei hohen Mengen bläulich.

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Schneeflocken sind immer 6-eckig

Es ist wissenschaftlich belegt dass Schneeflocken immer 6-eckig sind. Eine durchschnittliche Schneeflocke besteht aus 180 Milliarden            Wassermolekülen. Die Eiskristalle haben je nach Temperatur unterschiedliche Stammformen. Bei tieferen Temperaturen bilden sich                                Plättchen oder Prismen. Bei höheren Temperaturen bilden sich sechsarmige Eissterne (Dentriten). Wissenschaftler haben über                                 5000 verschiedene Schneekristalle fotografiert…aber:

                                                                             Es ist ein Mythos dass keine Schneeflocke gleich aussieht wie die andere.                                                                                1988 hat der erste Wissenschaftler 2 identische Schneeflocken entdeckt.

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Geschwindigkeit

Es hängt von den Wetterverhältnissen ab wie schnell oder langsam eine Schneeflocke vom Himmel fällt.

                                                                                        Die Geschwindigkeit liegt zwischen 0,2 bis 2 Meter pro Sekunde.

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Kunstschnee

Die Beschneiungsanlagen in den Skigebieten ahmen den Schneefall nur nach. Die Maschinen versprühen Wasser, das bei 

    Temperaturen um den Gefrierpunkt zu kleinen Eiskristallen gefriert. Kunstschnee ist viel dichter (300-500kg pro Kubikmeter) 

   als natürlicher Schnee (100 kg pro Kubikmeter)


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Verschmutzung im Schnee

Schnee bildet sich nur wenn die Luft eine gewisse Verschmutzung aufweist. Ohne diese Verunreinigungen würde der Wasserdampf den Aggregatzustand bis -40° nicht verlassen. Durch sogenannte Kristallisationskeime verändert der aufsteigende Wasserdampf seinen Aggregatzustand und friert zu Schneekristallen.

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Iglus 

können innen 35 Grad wärmer sein als die Aussentemperatur.

Iglus werden nur durch Körperwärme ‘geheizt’. Frischer, kompakter Schnee besteht zu 90 bis 95 Prozent aus eingeschlossener Luft, das bedeutet dass sich die Luft nicht bewegt und die Wärme nicht nach aussen leitet. Die so eingeschlossene Luft ist also eine grossartige Isolation.

 

Das grösste Iglu

Das grösste Iglu wurde im Winter 2016 in Zermatt  gebaut. Es bestand aus 1400 Schneeblöcken, war 10m hoch und hatte einen Durchmesser von 12m. Damit hat dieses Iglu den Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde geschafft.

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80% vom gesamten Frischwasser auf der Erde ist gefroren, 

also Eis oder Schnee. Das entspricht 12% der Erdoberfläche.

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Grösster Schneefall an einem Tag

Am 5. März 2015 fiel in Capracotta in Italien 2,56m Schnee. Das ist die grösste je an einem Tag gemessene Schneefall-Menge und steht im Guinnessbuch der Rekorde.

                                  Die höchste Schneemenge über ein Jahr fiel in Mt. Rainier, Washington State, US. Dort fielen von Februar 1971 bis                                                            Februar 1972 31 Meter Schnee. Wow.

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Schneehasser

Menschen die Schnee hassen oder vor Schnee Angst haben, leiden an Chionophobia. Der Begriff stammt von der griechischen Sprache ab.         Chion bedeutet Schnee und phobos steht für Angst oder Aversion.

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Schnee dämpft Geräusche

Es ist keine Einbildung dass uns nach einem kräftigen Schnefall alles ruhiger erscheint. Der Schneefall absorbiert einen Teil der Schallwellen. Wenn sich die Schneeflocken am Boden auftürmen, ergibt der Platz zwischen den Schneeflocken einen Schalldämpfer.

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Ich wünsche Dir einen schönen Winter!
Herzlich
                         Stefanie















Kerzen

 

„Alle Finsternis der Welt reicht nicht aus, um das Licht einer einzigen Kerze auszulöschen!“


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Winter und Weihnachten sind unvorstellbar ohne das warme, angenehme Licht einer Kerze.

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Trotz der Einführung des elektrischen Lichtes, hat sich die Kerze nach etwa zweitausend jährigem Gebrauch nicht aus dem täglichen Leben zurückgezogen – im Gegenteil – sie ist heute mehr denn je ein Symbol der Wärme und des Wohlbefindens und findet so vor allem Verwendung im Wohnbereich.

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Die Erfindung der Kerze liegt mindestens 3000 Jahre zurück. Die ersten Kerzen hatten allerdings wenig mit unseren heutigen Kerzen gemeinsam.                                 Sie bestanden aus Stroh, Hanf, Schilfrohr usw., das man in Fett oder Herz tränkte. Entsprechend war der Geruch – oder eher: Gestank. Bienenwachs als Brennmaterial wurde erst viel später verwendet. Die älteste, heute noch erhaltene Wachskerze, ist aus dem 1. Jh. Nach Christus. Sie wird in der                        provencalischen Stadt Vaison/la Romaine aufbewahrt.
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