the heat is on!


Fit und gesund durch den Sommer


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30 Grad im Schatten, nach dem Aufstehen schon das erste mal schweissgebadet, stickige Luft in öffentlichen Verkehrsmitteln und am Arbeitsplatz. Der Körper ächzt und sehnt sich nach Abkühlung. Trotzdem sollte auf die Klimaanlage nach Möglichkeit verzichtet werden. Künstlich gekühlte Luft ist eher gesundheitsschädlich, fördert Infekte, trocknet die Schleimhäute aus und schwächt das Immunsystem.


Hier ein paar Tipps für die nächsten Hitzetage:




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1. Viel trinken
Natürlich ist gegen ein kaltes Süssgetränk ab und zu nichts einzuwenden. Wirklich hilfreich bei Hitze sind aber Wasser oder selbstgemachte un- oder nur leicht gesüsste Getränke. Die hitzeerfahrenen Wüstenbewohner machen es vor.
Einen frischen Pfefferminz-, Kräuter- oder Früchtetee aufbrühen, frische Minze, Limettenschnitze, Zitronenscheiben oder ein Stück Ingwer dazugeben, in eine schöne Karaffe füllen und abkühlen lassen. Fertig ist ein feines, erfrischendes und kalorienarmes Sommergetränk.
Auch hier empfiehlt es sich es den Wüstenbewohnern gleich zu tun und die Getränke in der Hitze nicht zu kalt, am besten lauwarm zu trinken.

  Tipp:
  Das gilt auch für die Dusche. Mit lauwarmem Wasser duschen schockt den erhitzten Körper weniger als eine kalte Dusche - und der                                  anschliessende Schweissausbruch bleibt
  erspart.





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2. Leichtes Essen
Jeder Schweissausbruch trocknet aus. Der Körper nutzt die Feuchtigkeit der Haut zur Abkühlung, gleichzeitig werden aber auch wichtige Mineralien ausgeschieden. Die Folge: man fühlt sich schlapp, nicht leistungsfähig und ausgelaugt. Hier empfiehlt sich die mediterrane Ernährungsweise. Oliven, getrocknete Tomaten, viel Obst, Gemüse und Salat, etwas Salzgebäck dazu. Das ist nicht nur lecker, man tut auch dem Körper etwas Gutes. Diese Ernährung ist leicht, fettarm und mineralstoffreich. Der Körper wird mit Flüssigkeit, Mineralien und Spurenelementen versorgt.





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3. Shower 'to go'
Für den Temperaturausgleich des Körpers ist hauptsächlich die Haut zuständig. Die Haut hält als natürliche Klimaanlage die Körpertemperatur bei 36-37 Grad stabil.
Die natürliche Klimatisierung kann einfach und effizient unterstützt werden in dem man eine einfache Sprühflasche mit frischem Wasser füllt und Gesicht, Decollete, Armen und Beinen immer wieder einen Sprühnebel gönnt. Die leichte Feuchtigkeit auf der Haut bewirkt zusammen mit dem kleinsten Lufthauch ein kleines Wunder der Abkühlung.
Kein Lufthauch da? Der klassische Fächer hilft!




 

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4. Den Tagesablauf den Temperaturen anpassen
An wirklich heissen Tagen sollte man dem Körper eine Pause gönnen. Unnötige starke Bewegung vom späten Vormittag bis Abend vermeiden. Auch hier dient der mediterrane Lebensstil als Vorbild: Wenn immer möglich am Mittag eine Pause im Schatten machen, evtl. die Beine etwas höher   lagern, das entlastet die Venen. Das Joggen durch schwimmen ersetzen. Das trainiert auch und ist gleichzeitig erfrischend.




 

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5. Auf Hitzewellen vorbereiten
Das Herz-/Kreislaufsystem leistet bei Hitze Schwerstarbeit. Je mehr es solche Herausforderungen gewohnt ist, umso besser kann der Körper mit der Hitze umgehen. Das sollte am besten das ganze Jahr über trainiert werden. Regelmässige, zügige Spaziergänge und/oder Saunagänge sorgen gezielt dafür dass der Körper bei Hitze weniger empfindlich reagiert und die hohen Temperaturen besser wegsteckt.




 

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6. Wohnräume vorbereiten
Damit sich die Wohn- (und auch Arbeits-) räume nicht unnötig stark aufheizen helfen folgende Tipps:

  Sonnenschutz: am effektivsten schützt vor Überhitzen, die Sonnenstrahlen erst gar nicht in die Wohnung zu lassen. Tagsüber die Läden oder                Storen schliessen damit keine heisse Luft eindringt.

  Lüften: frühmorgens, abends und in der Nacht die Fenster öffnen. Dann sind die Aussentemperaturen tiefer, es kann durchgelüftet werden.

  Feuchte Tücher: Am Abend feuchte Tücher aufhängen. Wenn diese trocknen wird der Luft Wärme entzogen, die sogenannte                                                  Verdunstungskälte. Die funktioniert am besten bei offenen Fenstern. Die Verdunstungskälte wird durch den Luftzug im Raum verteilt.





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Der Sommer dauert nicht ewig. Lass Dich von der Hitze nicht zu sehr beeinträchtigen und geniesse die schönen, warmen Tage!

Ich wünsche Dir einen schönen, sonnigen Sommer!
                                                                                                                                             Stefanie


















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The Art of doing nothing


Tagträumen, faul sein oder mal nur das tun wozu man gerade Lust hat…

leichter gesagt als getan!



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Ich spreche aus Erfahrung. Erst erledigt man alle täglichen Pflichten, die lästigen Aufgaben immer zuerst – ganz nach dem Motto ‘erst die Arbeit dann das Vergnügen‘. Nur: oft fehlt nach getaner Arbeit und Pflichterfüllung die Zeit oder die Energie sich dem süssen Nichtstun hinzugeben. 

Wenn uns ein lieber Mensch auffordert es doch mal ruhiger angehen zu lassen, zu entspannen, eine Auszeit zu nehmen, protestieren wir meist sofort. Zeit zum Ausspannen braucht zu viel Zeit. Wir sind eine Generation von Machern. Wir wissen, es gibt nichts das wir nicht tun können – ausser nichts zu tun.

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Viele Begriffe die erst in den letzten Jahrzehnten entstanden sind wie Auszeit oder Entschleunigung deuten auf eine Sehnsucht hin die früher Muse genannt wurde. Heute ist das Nichtstun etwas ungewöhnliches, der ultimative Luxus, der unmögliche Traum. Aber könnte es nicht sein, dass wir diesen schwer erreichbaren Luxus nur am falschen Ort suchen?

                                                                                                                                                                                      4c8a5e8d-dc92-4da4-bf4a-5ad0af36f54fjpg

Innere Ruhe und Entspannung sind keine seltenen Pflanzen die nur auf weit entfernten, verlassenen Inseln oder auf Berggipfeln wachsen. Du musst nicht weit reisen um sie zu finden. Natürlich muss Dich niemand vom Sinn und Zweck der Entspannung und Erholung überzeugen. Dein Bewusstsein muss aber etwas überlistet werden: Überzeuge Dich selber dass es in Deinem eigenen Interesse ist, einfach mal nichts zu tun, tagträumen, faulenzen, loslassen – von Zeit zu Zeit. 

Wenn Du Dich nicht selber davon überzeugst fühlst Du Dich jedes mal schuldig wenn Du Deine Füsse hochlegst. Also lies weiter! Mit ein bisschen Glück findest Du ein paar Anregungen die Dir helfen Dich ein bisschen ans Nichtstun zu gewöhnen.

                                                                                                                                                                                                                                                                              13f52071-3282-4092-8110-7fdd9bb8d20ejpg      

 

Die Kunst des Nichtstuns

Um aus dem kurzen Feierabend oder dem durchgeplanten Wochenende ein bisschen Muse herauszuholen braucht es Askese. Das Smartphone, das Tablet, den PC, den Fernseher ausschalten. Der Verzicht auf äussere Reize ist unerlässlich um in die Verfassung zu kommen die auf wohlige Weise in den Müssiggang führt. So paradox es klingt: das süsse Nichtstun muss erst mal erlernt werden. Doch wenn Du Dich der Entspannung hingibst wirst Du viele Möglichkeiten finden sie zu geniessen. Fang mit einfachen Sachen an.

                                                                                                                                                                                                         68a0f1cd-8d6d-4d70-9199-7e5505b0124fjpg

·         Lass im Zug oder im Bus Dein Handy in der Tasche und schaue einfach mal aus   dem Fenster.

·         Geniesse eine feine Tasse Tee und sinniere dabei ein bisschen.

·         Mache einen ganzen Sonntag nur was Dir Spass macht, lass Dich treiben von den eigenen Impulsen und Bedürfnissen.

·         Nimm ein wohlig warmes, entspannendes Bad.

·         Geh raus und lausche den Geräuschen der Natur, beobachte die Wolken.

·         Mache ein kleines Schläfchen – mitten am Tag. 

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Und wenn dann nicht alle Alltagspflichten erfüllt sind? Na und? Dafür hast Du mal in Ruhe nachgedacht und Dich vielleicht einfach bei Dir selber zu Hause gefühlt.

Die Kunst des Nichtstuns. Ich übe immer öfter mit wachsender Begeisterung und nicht zuletzt dank meinem Mann Maurus, der mich immer wieder subtil in Richtung Müssiggang zu lenken versucht.

                                                                                                                                        1abbba1d-2cc1-42e7-9764-e974e79ed331jpg   


Ich wünsche auch Dir dass Du die Muse findest immer mal wieder nichts zu tun.

 

Herzlich

Stefanie  

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